
Von Roland Fauser
Berlin 1929. Baronin von Prussig, reiche Witwe der Goldenen Zwanziger Jahre mit Hang zum Übernatürlichen, lädt wieder einmal zu ihrem berühmt berüchtigten Salon Occulte. Die feine Gesellschaft der Reichshauptstadt lässt sich diesmal nicht zweimal bitten, denn was kann es spannenderes geben, als bei der Aufklärung eines Verbrechens mitzuhelfen.
Mittels Geisterbeschwörung will die Baronin den mysteriösen Tod der armen Irma enträtseln. Ihr zu Hilfe am Tisch des Übersinnlichen sitzen ihre etwas abwesende Tochter Paula, der arrogante Stummfilmschauspieler Arnold Hallstein, die Berliner Schnauze Oberst Rittberger und der öffentlichkeitsscheue Magier Bebá Goló.

Als das Rätsel gerade gelöst scheint und zu allem Überfluss auch noch Hallsteins Bruder Torben erscheint, passiert Schreckliches. Einer der Anwesenden stirbt an Herzversagen, wie Paula als Krankenschwester schnell diagnostiziert. Zu schnell findet Bebá Goló, der sich des Falles annimmt und scheibchenweise sein Geheimnis und die der anderen lüftet.