Sie sind hier:  Krimi - Dinner - TheaterÜber unsPresseartikelPresseartikel zu "Salon Mordial" / Therapie online: Das Lifestylemagazin; März 2010

Krimispannung im Stile von Agatha Christie

Wenn Gerd Rustenbeck und sein Ensemble professioneller Schauspieler antritt, dann werden Hotel-Säle überall im Rheinland zum Schauplatz mysteriöser Morde. Unter dem Motto „Mord à la carte“ präsentiert das Ensemble mit Witz, Charme und Esprit unterhaltsame Krimiabende mit vorzüglichem Essen. Dabei verwandelt sich das Hotel Holiday Inn Köln regelmäßig in den Salon der Baronin von Prussig in Berlin. Zurück in den goldenen zwanziger Jahren richtet die Witwe mit Hang zum Übernatürlichen dort ihren berühmt berüchtigten Salon Occulte aus. Hautnah erleben die Gäste einen spannenden Krimi, bei dem man miträtseln oder sich einfach zurücklehnen und das 4-Gang-Menü genießen kann.

Der Abend beginnt für die Gäste des „Salon Mordial“ mit einem Aperitif. Kaum hat man den gut gekühlten Sekt getrunken begrüßt Baronin von Prussig ihre Gäste und lädt dazu ein durch Geisterbeschwörung den Mörder einer jungen Frau zu finden. Während die Gäste an festlich gedeckten Tischen sitzen, ist in der Mitte des Raumes Platz für die Séance. Bei einer spiritistischen Sitzung hofft die Witwe dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und Botschaften aus dem Jenseits zu empfangen. Da lässt sich die feine Gesellschaft der Reichshauptstadt nicht zweimal bitten, denn was kann es spannenderes geben, als bei der Aufklärung eines Verbrechens mitzuhelfen.

Ähnlich geht es den Gästen der gut besuchten Veranstaltung. Die sind zum Teil von weit her nach Köln gereist, haben die Karten zu festlichen Anlässen geschenkt bekommen oder sie selbst an Freunde und Familienmitglieder verschenkt. Auch kulinarisch beginnt der Abend vorzüglich. Salat Caprese - eine Kombination von Mozzarella und Tomaten – sorgt für zufriedene Gesichter an den Tafeln. Auch im Berlin des Jahres 1929 kommt die Handlung schnell in Schwung. Neben der Baronin sind ihre geistig abwesende Tochter Paula, der Schauspieler Arnold Hallstein, Oberst Rittberger und der Magier Bebá Goló zu Gast.

Als Hallsteins Bruder Torben den Salon Occulte der reichen Witwe sprengt, gewinnt der Abend eine ganz neue Dynamik. Wo vorher nur gebannte Spannung war entstehen immer deutlicher sichtbar Konflikte. Während die Gäste sich an einer Praline vom Branzono auf einem Gemüserisotto laben und sich über die großzügig bemessenen Portionen freuen, spielt ein Pianist am Keyboard...

Doch dann passiert auf der Bühne mitten im Saal etwas Schreckliches. Einer der Anwesenden stirbt an Herzversagen, wie Paula als Krankenschwester schnell diagnostiziert. Doch wieso stirbt eine völlig gesunde Person aus heiterem Himmel? Hat vielleicht einer der anderen Gäste nachgeholfen? Um einen Skandal und die Einschaltung der Polizei zu vermeiden, zieht der öffentlichkeitsscheue Magier Bebá Goló die Aufklärung des Falls an sich und beginnt die wohl gehüteten Geheimnisse der Protagonisten zu lüften. Derweil bereitet die Küche Tranchen vom Schweinefilet an einer Schokoladen-Chilisauce mit Kartoffelgratin und Spargelbündchen vor, die den Gästen kurz darauf serviert werden.

Wer ist für den Todesfall verantwortlich? Geht es dabei um nicht erwiderte Liebe, Rache oder Angst vor der Aufdeckung eines Geheimnisses. Die trägt jeder der Anwesenden mit sich und macht sich damit bei den Ermittlungen des Magiers schnell zu einem Verdächtigen. Der muss nicht nur ergründen, ob es sich um Mord handelt sondern auch wer diesen begangen haben könnte. Genau wie die anderen Schauspieler agiert der Magier dabei mitten im Saal, sodass die Zuschauer live dabei und eingebunden sind.
Theorien entstehen und werden wieder verworfen. Dunkle Geheimnisse kommen ans Tageslicht. Potentielle Täter werden notiert. Dabei sind auch die Gäste gefragt, denn wer möchte, kann sich an der Mörderjagd beteiligen und seinen Tipp abgeben. Die richtige Lösung zu finden ist gar nicht so einfach, denn wie im richtigen Leben setzen die professionellen Schauspieler alles daran ihr Geheimnis zu wahren. Besonders überzeugend spielt Angela Fischer die Rolle der Baronin von Prussig. Ohne mit der Wimper zu zucken versetzt sie sich in die Rolle der in Trance laut stöhnenden Witwe und zeigt damit ihr schauspielerisches Können.
Auch die Küche hat nach Auflösung des Falls eine weitere Gelegenheit die Gäste zu begeistern. Creme Bruleé meets Panna Cotta mit Beerenkompott heißt es zum Abschluss des Abends in Köln. Die nächste Gelegenheit das Stück in Köln zu sehen ist am 19. März. Am 26. März wird „Salon Mordial“ in Alsdorf gezeigt. Karten gibt es telefonisch unter 0228/3682332 und im Internet.

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